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Stabiler Geschäftsverlauf

Die Doppelmayr Holding AG produzierte und installierte im Geschäftsjahr 2009/2010 (1. April 2009 bis 31. März 2010) mit 2.608 Mitarbeitern 117 Seilbahnanlagen und erzielte einen Jahresumsatz von 603 Mio. Euro.

Bei der Bilanzpressekonferenz am 1. Dezember 2010 in Wolfurt konnte Vorstand Hanno Ulmer von einem regional sehr unterschiedlichen Geschäftsverlauf berichten: In Österreich und Deutschland wurden 21% des Umsatzes erzielt, in der Schweiz, Frankreich und Italien 28%, 14% in USA und Canada, 7% in GUS und CEE und 30% in der übrigen Welt.

In den europäischen Alpen entwickelte sich die Auftragslage zufriedenstellend, dagegen verlief die Branchenkonjunktur als Folge der globalen Wirtschaftskrise auf anderen Märkten rückläufig. Trotzdem gelang es Doppelmayr, Kapazitäten, Kosten und Produktportfolio an diesen Marktverlauf anzupassen. Dadurch konnten sowohl der Umsatz, mit einem leichten Rückgang zum Vorjahr (616 Mio. Euro), als auch das Betriebsergebnis weitgehend stabil gehalten werden.
Die Doppelmayr Holding hat weltweit 2.608 Mitarbeiter, davon sind 971 in Österreich beschäftigt. Von den im Betrieb ausgebildeten Lehrlingen konnten alle als Mitarbeiter übernommen werden.

Michael Doppelmayr erwähnte einige realisierte Anlagen aus dem Geschäftsjahr 2009/2010, wie den Cable Liner Shuttle in Las Vegas, die Kettingbahn auf die Schmittenhöhe in Zell am See, den Ocean Express in einem Vergnügungspark in Hongkong und die städtischen Bahnen in San Agustin in Caracas, Venezuela, und Ville de Tlemcen, in Tlemcen, Algerien.

„In Südamerika und Nordafrika ist der Trend da, schlecht erreichbare Gebiete im städtischen Bereich mit der Seilbahn an das Verkehrsnetz anzubinden“, freut sich Michael Doppelmayr über den Erfolg der Seilbahnkonzepte nicht nur in Wintersportorten, sondern auch im öffentlichen Personennahverkehr.
Als Beispiel für das hohe Innovationspotenzial der Unternehmensgruppe erwähnte Michael Doppelmayr eine neue Sesselgeneration mit automatischem Schließbügel und neu entwickeltem Fußraster, erstmals realisiert bei der Kettingbahn.

Für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi wurde Doppelmayr mit dem Bau von insgesamt 20 Anlagen betraut, von denen einige bereits fertig gestellt wurden. Für das laufende Geschäftsjahr 2010/2011 rechnet Michael Doppelmayr mit etwa 120 realisierten Anlagen und einem zufriedenstellendem Ergebnis.
JS

Michael Doppelmayr und Hanno Ulmer bei der Bilanzpressekonferenz in Wolfurt, © J.Schramm

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